Freitag, 21. Mrz 2014, 15:15 - 16:45 iCal

Demetrios Galanos aus Athen (1760-1833)

Eine Ausnahmeerscheinung in der frühen indologischen Szene

Ein Vortrag von Prof. Vasilios Makrides (Chair of Religious Studies, University of Erfurt)

Seminarraum 1 des Instituts für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde
Spitalgasse 2, Hof 2.7, 1090 Wien

Vortrag


Der Grieche Demetrios Galanos ist sicherlich keine unbekannte Figur in der Indologie. Seine Leistungen in diesem Gebiet (z.B. Übersetzungen) sind bereits mehrfach von Spezialisten anerkannt worden. Trotzdem bleiben viele Einzelheiten seines Lebens im griechischen Raum unter osmanischer Herrschaft und später in Indien (seit 1786 bis zu seinem Tod) bis heute noch unbekannt. Auf der Basis verschiedener Quellen und Informationen über seine Persönlichkeit wird in diesem Vortrag der Versuch unternommen, das Phänomen Galanos als Ganzes kulturgeschichtlich einzuordnen und religionswissenschaftlich zu würdigen.

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Vasilios N. Makrides, Jg. 1961, Dr. phil., studierte Theologie, Religionsgeschichte, Religionssoziologie und Religionswissenschaft in Athen, Harvard und Tübingen und ist seit 1999 Professor für Religionswissenschaft (mit Schwerpunkt Orthodoxes Christentum) an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt mit den Forschungsschwerpunkten Kulturgeschichte und Soziologie des Orthodoxen Christentums, religiöse und kulturelle Ost-West-Beziehungen in Europa sowie Religion und Moderne.

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Veranstalter

Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde


Kontakt

Judith Starecek
Institut für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde
4277 43502
judith.starecek@univie.ac.at