WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE
Krise der Demokratie – Widerstand der Kunst?
Haus der Republik – Badeschiff Wien
Wolfgang-Schmitz-Promenade 4, 1010 Wien
Krise der Demokratie – Widerstand der Kunst?
Wolfgang-Schmitz-Promenade 4, 1010 Wien
Beschreibung
Das Symposium „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE: Krise der Demokratie – Widerstand der Kunst“ ist Teil des Projekts „Wissenschaft – Kunst – Demokratie“, das aktuell vom Interuniversitären Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek durchgeführt wird und sich der Rolle von Wissenschaft und Kunst angesichts der Erosion demokratischer Verbindlichkeiten durch populistische Politiken und autoritäre Kräfte widmet. Welchen Herausforderungen müssen sich Wissenschaft und Kunst sowie Kunstinstitutionen und Wissenschafts- und Kunst-Universitäten stellen? Welche Versäumnisse und Defizite müssen sie eingestehen, welche Verantwortung sollen sie übernehmen?
Elfriede Jelinek dekonstruiert in ihren Texten globale Mechanismen propagandistischer Massenmobilisierung und die Bereitschaft, sich von Bildern und Parolen verführen zu lassen. Sie warnt vor der Zerstörung demokratischer Strukturen und der Zuspitzung gefährlicher ökonomischer und medialer Dynamiken.
Vor diesem Hintergrund fragen die Vorträge und Gespräche von Teilnehmenden aus Wissenschaft, Kunst und Kulturpolitik danach, wie sich Kunst und Kunstinstitutionen angesichts der bedrohten demokratischen Souveränität und des Erstarkens autoritärer Kräfte positionieren sollen: (wie) kann Kunst neue Formen demokratischer Imagination ermöglichen, ohne ihrerseits autoritäre und totalitäre Engführungen zu reproduzieren?
Der Eintritt ist frei.
Konzeption und Organisation: Pia Janke, Rosa Eidelpes
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PROGRAMM
FREITAG, 12.6.2026, 16 Uhr
Haus der Republik – Badeschiff Wien
Wolfgang-Schmitz-Promenade 4, 1010 Wien
Keynote (DE)
Julya Rabinowich
Drachen und Teufel – von verschiedenen Formen des Aufbegehrens
Gespräch (DE)
Institution & Verantwortung: Programmpolitik, Kunst und Öffentlichkeit
Mit Ekaterina Degot, Jan Philipp Gloger, Stefan Herheim, Gerfried Stocker, moderiert von Rosemarie Brucher
Artist Talk (EN)
Who owns the myth? Art and democratic participation
Mattias Andersson & Ensemble Volkstheater im Gespräch mit Thomas Kasebacher
Foto: Mattias Andersson: Mythen des Alltags. Wiener Festwochen │ Freie Republik Wien, 2026. Foto © Antonia Mayer
Zur Webseite der Veranstaltung
Veranstalter
Kontakt
Victoria Mayrleb
Interuniversitäres Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
+43-1-4277-42238
victoria.mayrleb(at)univie.ac.at
Erstellt am Freitag, 08. Mai 2026, 12:54
Letzte Änderung am Dienstag, 09. Juni 2026, 10:45